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Städtebau

Wettbewerb Neubau Büro- und Geschäftszentrum Pont-Rouge, Genf

Urbane Herausforderungen Auf der Grundlage des gültigen Quartierplans präzisiert und schärft das Projekt dessen Konturen. Die Herausforderung besteht in der Schaffung eines gross dimensionierten öffentlichen Raumes im Massstab des Quartiers. Die zukünftige Entwicklung des Gebiets Praille-Acacias-Vernets (PAV) sieht an dieser Stelle ein stark verdichtetes Zentrum vor, so dass ein öffentlicher Raum dieser Grössenordnung eine wichtige Auflockerung darstellt.

Architektonischer Ausdruck Das Gebäudeensemble fungiert als Ruhepol inmitten der Heterogenität des zukünftigen Quartiers. Gleichzeitig formuliert das Projekt verschiedene Elemente innerhalb der Fassaden aus: Tragend und nicht tragend, Beton oder Metall, Profilierung oder Farbigkeit. Diese Varianten nehmen den Volumen ihre Monumentalität und setzen Akzente auf den grossen Fassadenflächen, wodurch die Eigenständigkeit der einzelnen Bauten unterstützt wird.

Zweckbestimmung und Flexibilität Die kommerziellen Flächen sind in den Erdgeschossen angeordnet. Auch sämtliche Eingänge und Beschilderungen befinden sich auf der Erdgeschossebene, in direkter Verbindung zum öffentlichen Raum. In einigen Gebäuden bieten zweigeschossige Flächen vielseitige Nutzungsmöglichkeiten (Büros oder Ladengeschäfte) oder erlauben sogar die Planung von übergeordneten Funktionen (Kino- oder Veranstaltungssäle). Die Büroetagen bieten maximale Flexibilität im Hinblick auf ihre individuelle Gestaltung: Grossraumbüros, klassische Einzelbüros etc. Ein Fassadenraster von 135 cm steht nicht nur für Wirtschaftlichkeit, sondern garantiert gleichzeitig höchste Flexibilität bei der Einrichtung und Anordnung der Räume. Die raumhohe Verglasung gewährleistet insbesondere auch für im Sitzen arbeitende Nutzer maximale Tageslichtbeleuchtung auch in Stockwerke mit grosser Tiefe.

Bauherrschaft
CFF SA, Lausanne

Zeitraum
2011 – 2012