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Forschung & Bildung

Neuordnung der Engler-Bunte-Institute KIT, Karlsruhe

Die neuen Engler-Bunte-Institute verstehen sich als ein Campus auf dem Campus. Die Eingangssituation für diesen Campus wird im 1. Bauabschnitt gebildet. Das im Süden liegende Forum, der wichtigste urbane Platz im Campus Süd, mündet im Norden in einen kleineren Platz, gebildet durch das Audimax und das zukünftige Materialwissenschaftliche Zentrum. Die Erschließung erfolgt von der Richard-Willstätter-Allee durch eine Torsituation. Die einzelnen Bauabschnitte der neuen Institute werden so angeordnet, dass sie in einer lockeren Spange das Grün des Hardtwaldes einfangen und sich mit ihm verzahnen. Die Raumkanten definieren einen grünen Kommunikationsraum, den Institutsgarten analog zu dem im Süden liegenden Forum.
 

Institutsgebäude Chemische Energieträger-Brennstofftechnologie - TA 1
Das Grundprinzip ist die zweibündige Anordnung von Laboren und Versuchshallen, welche konstruktiv unabhängig voneinander sind. Das Bedürfnis des Nutzers nach kurzen Wegen in der hier besonderen Form der Forschung des Engler-Bunte-Instituts macht eine Kombination von Hallen und Laboren sinnvoll. Hieraus ergibt sich ein optimaler Transport der Materialproben zwischen Laboren und Versuchshallen und eine gute Kontrollierbarkeit. Aus der funktionalen, zweibündigen Zuordnung von Hallen und Laboren entwickelt sich das städtebauliche Bild der Höfe vor den Hallen. Hier können Materialien aufgestellt werden ohne das Gesamtbild des Instituts zu zerstören. Am Kopfende befinden sich dann als Abschluss die Bürobereiche, die zum Engler-Bunte-Ring das urbane Bild prägen.


Das Gebäude der allgemeinen Flächen - TA 2
Dieses Sonderbauwerk hat, im Gegensatz zu den Institutsgebäuden, eine Nord- Süd Ausrichtung und schafft so die städtebauliche Überleitung vom Vorplatz der Engler-Bunte-Institute in den ruhigen Institutsgarten. Der Haupteingang ist vom Engler-Bunte-Platz deutlich sichtbar und verbindet den Vorbereich des Hörsaals mit dem Außenbereich. Das Foyer gliedert sich in einen ruhigen Bereich mit Teeküche sowie einen Aufenthaltsbereich an der Foyerfassade der in einen der Bibliothek vorgelagerten Lesebereich übergeht.

Bauherrschaft
Vermögen und Bau Baden-Württemberg,
Amt Karlsruhe

Zeitraum
2013 – 2016

Investitionssumme
20.7 Mio. EUR
(1. Bauabschnitt)