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Forschung & Bildung

Neubau Coastal Competence Center, Geesthacht

In Geesthacht sind das Institut für Werkstoffforschung, das Institut für Polymerforschung sowie das Institut für Küstenforschung auf einem gewachsenen campusartigen Gelände angesiedelt.

Mit einer umfassenden Umstrukturierung des Instituts, mit der Einrichtung neuer Forschungsthemen und einer Verlagerung des Forschungsschwerpunkts, sollen die Forschungsgebäude dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden und sich insgesamt mehr einer externen, öffentlichen Nutzerklientel öffnen. In der hier vorliegenden ersten Phase steht die städtebauliche Reparatur an erster Stelle. Die vorhandene Struktur wird an zwei Stellen ergänzt und deutlich verändert. Der Labor-Anbau an Gebäude 14 sowie die Neubebauung nördlich von Gebäude 11 sind die beiden Bausteine, die diesen Campus definieren. Der Anbau an Gebäude 14 erfüllt städtebaulich zwei Aufgaben. Einerseits definiert er durch seine neue architektonische Ausformung die zukünftige Architektursprache auf dem Campus, anderseits schafft er durch seine Position eine sichtbare Adresse zur Max-Planck-Straße. Wie zufällig bildet dieser Neubau im Zusammenspiel mit seinem Gegenüber, dem Gebäude 11, eine Torsituation; der Eingang zum Campus für Küstenforschung.

Mit der Gestaltung der Fassaden wird der Nucleus für die Schaffung einer corporate identity der Gebäude des Forschungszentrums der HZG in Geesthacht geschaffen. Die verwendeten Materialien der neuen Fassaden aber auch der Freiräume lehnen sich an das Vorhandene an. So kann Klinker und Beton zur Anwendung kommen- im Außenraum wird Holz eine wichtige Rolle spielen.

Bauherrschaft
Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Zeitraum
2013 – 2016

Investitionssumme
5.0 Mio. EUR