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Gesundheit

Neu- und Umbau Rehaklinik Bellikon

Seit der Eröffnung der Rehaklinik Bellikon im Juni 1974 hat die Rehabilitationsmedizin grosse Fortschritte gemacht. Trotz Erweiterung und laufender Sanierung der heutigen Bauten, genügen diese den zukünftigen Anforderungen einer modernen Klinik, speziell im Diagnostik-, Therapie- und Publikumsbereich, nicht mehr. Im Rahmen einer Masterplanung und der «Klinikstrategie 2015» wurde mit einem Studienauftrag nach Lösungen für die Umsetzung der Erweiterung und Modernisierung gesucht.

Vorrangiges Ziel des Konzeptes ist es, auf nationaler Ebene weiterhin die führende Klinik in der Unfallreha zu bleiben. Im Rahmen der geplanten Klinikstrategie soll die Klinik angemessen und mit höchster Qualität mit dem Ort verbunden sein und baulich zurückhaltend in die Umgebung integriert werden.

Das Konzept sieht vor, die visuelle Verbindung von Ort, Klinik und Landschaft zu stärken und neue Elemente zurückhaltend auszubilden und dabei die Übersichtlichkeit der Gesamtanlage zu gewährleisten. Die neuen, zusätzlichen Flächen bzw. Nutzungen werden in einem der Klinik vorgelagerten fünfgeschossigen Neubau untergebracht. Der obere Abschluss auf Erdgeschoss-Niveau lässt somit auf der ganzen Länge der Klinik einen uneingeschränkten Blick in die umliegende Landschaft zu.

Das neu gestaltete Foyer bildet durch seine zentrale Lage den Dreh- und Angelpunkt der gesamten Anlage und verbindet sowohl die Bestandesgebäude mit dem Neubau als auch die Erdgeschosszone mit allen neuen Ebenen. Es erstreckt sich als grosszügig verglaster Baukörper über den in die Topografie integrierten Neubau und schafft sowohl durch Lage- und Blickbeziehungen eine einmalige Aufenthaltsqualität.

Die umlaufende Fassade unterstützt in ihrer Einfachheit den ganzheitlichen und ruhigen Charakter des Neubaus und reagiert in ihrer Beschaffenheit auf die Minergie-P-Anforderungen.

Die grosse Funktionalität der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Bereiche, die hohe Nutzungsflexibilität und die gute Verbindung von den Pflegestationen zu den spezifischen Therapie- und Diagnostikbereichen zeichnen dieses Projekt aus.

Bauherrschaft
SUVA, Luzern

Zeitraum
2010 – 2018

Investitionssumme
300,0 Mio. CHF

Auftrag
Generalplanung, Architektur